Geschichte

Seit 1618 sind wir da

Die Ritterschauspiele Kiefersfelden existieren seit 1833 in ihrer bis heute bewahrten Form.

Mit der Eröffnung des neuen Dorftheaters spielt die Theatergesellschaft Ritterschauspiele des Inntaler Kohlenbrenners Josef Georg Schmalz (1804-1845), genannt der „Bauern-Shakespeare“, und anderer Verfasser.

Durch Vermittlung des Volkskundlers Ludwig Steub aus München erlangte die Theatergesellschaft nach jahrzehntelangen Verboten durch regionale und staatliche Behörden 1869 endlich die dauerhafte Genehmigung ihrer Spiele.

Vor 1900 prägte der Spielleiter und Komponist Sylvester Greiderer die bis heute gültige Gestalt der Vorstellungen.

Mit dem beginnenden Tourismus wurden die Ritterschauspiele bereits um 1880 als eines der originellsten alpenländischen Volkstheater bekannt.

1595 bzw. 1618 sind erste Theateraktivitäten in Kiefersfelden dokumentiert.

Im 18. und im frühen 19. Jahrhundert gelangten Passionen, Heiligen- und Legendenspiele zur Aufführung. Das romantische Ritterschauspiel wurde vom ländlichen Jesuitentheater beeinflusst.

Während der Säkularisation vollzog sich nach 1800 allmählich der Wandel vom Sakralspiel zum Ritterschauspiel.

Nur in Kiefersfelden blieb das Ritterschauspiel lebendig, während sich alle anderen Volkstheater des Inntals anderen Theaterformen öffneten.

1932 - Comedihütte | © Ritterschauspiele Kiefersfelden

1875 - Ezelin der Grausame | © Ritterschauspiele Kiefersfelden

1890 - Kuno von Trauenstein | © Ritterschauspiele Kiefersfelden

1936 - Mathikde von Arlstein | © Ritterschauspiele Kiefersfelden

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