Herzlich willkommen zur Spielsaison 2019

Deutschlands ältestes Dorftheater (erstmals erwähnt 1618)

Mit „Wendelin von Höllenstein oder Die Totenglocke“, kommt heuer auf der einzigartigen barocken Drehkulissenbühne von Kiefersfelden ein geisterhaftes Ritterdrama zur Aufführung. Es wurde im Volkstheater erstmals im Jahr 2000 aufgeführt. Im Mittelpunkt der furiosen Handlung stehen die früheren Burgherren von Höllenstein, die Brüder Adelmann und Walluf. Sie liegen seit 300 Jahren verbannt in zwei Särgen unter einer Totenglocke. Ritter Wendelin lüftet ihr finsteres Geheimnis. Das aber löst eine Kette schwerwiegender Folgen aus…

Das Volkstheater gibt es in Kiefersfelden seit 1618. Anfangs fanden die Theaterspiele noch im Freien statt oder in den Stuben der Häuser. Es wurden christliche Heiligen- Legenden- wie Mysterien-Stücke aufgeführt und es gab schon barocke Drehkulissen. Ab 1800 entstanden erste hölzerne Theaterbauten.

Den Standort des heutigen Theaterhauses gibt es seit 1833. Von da an wurden statt religiösen Stücken Ritterdramen aufgeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei meist die unnachahmlichen Schauspiele des Köhlers und Holzknechts Josef Georg Schmalz aus dem frühen 19. Jahrhundert.

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Historie

Über Ritterschauspiele Kiefersfelden

Wie alles begann

1618 Erste Dokumente mit Belegen von Kiefersfeldener Theater-Aktivitäten – Aufführungen auf der Laube des Veitbauern mit Zuschauerfläche am Friedhofsberg.

Theaterhaus

Einen Theaterneubau plante das Kiefersfeldener Volkstheater wohl schon 1774. Er soll begonnen, angeblich teilweise schon bezahlt, aber nie vollendet worden sein.

Jubiläumstriologie

Zum 400-jährigen Jubiläum des Volkstheaters in Kiefersfelden konnte Spielleiter Andreas Gruber seine Theatergemeinschaft von einer dramaturgischen Trilogie überzeugen.

Der Hl. Sebastian